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Dog Cookies selber machen

dog cookies selber machen

Hundekekse mit Banane und Karotte

Kuchen und Torten backen ist nicht gerade meine Leidenschaft. Aber dog cookies selber machen ist eine Freude. Denn auch wenn das Ergebnis nicht gerade einen Schönheitspreis gewinnt, der Hund ist ein treuer und dankbarer Abnehmer. Das heutige Rezept ist mit Bananen, möglichst gut gereift, Karotten, Haferflocken, Dinkelmehl und Erdnussöl. Es können auch Kürbis- oder Olivenöl genommen werden. Von Sonnenblumenöl wird allgemein abgeraten. Um Ihrem Hund etwas Gutes zu tun, sollten Sie unbedingt auf die Qualität des Öles achten. Das komplette Rezept gibt es unten auf der Seite als PDF zum kostenlosen Download.

2 Karotten

Karotten sind nicht nur super gesund für den Hund, sie werden von fast jedem 4Beiner geliebt. Sie wirken sich positiv auf den Verdauungstrackt des Hundes aus und auch sensible Tieren vertragen die Karotten gut. Die in der Möhre enthaltenen Pektine wirken wie eine Schutzschicht in Magen und Darm. Sie haben eine antibakterielle Wirkung und können sogar bei Durchfall helfen.

1 Banane

Bananen ist sehr gesund für den Hund. Besonders gut können die Nährstoffe vom 4Beiner verwertet werden, wenn das Obst für die dog cookies püriert ist. Die Banane besitzt eine entzündungshemmende Wirkung und ist damit gut für die Magenschleimhaut. Sie liefert jede Menge Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Die enthaltenen B-Vitamine, Phosphor, Selen, Kalium, und Magnesium sind besonders nennenswert, ebenso ihr Gehalt an Pantothen und Folsäure. Das Obst liefert schnelle Energie, sollte aber am Besten überreif verfüttert werden.

200 g Dinkel-Vollkornmehl

Dinkel wird wegen seiner guten Bekömmlichkeit nicht nur für Hunde besonders empfohlen. Er kann aufgrund seiner Resistenz fast ohne Insektizide und Pestizide angebaut werden und ist somit weit weniger mit Umweltgiften belastet. Es ist reich an pflanzlichem Eiweiß, Eisen, Magnesium, Phosphor und Vitamin B und E.

100 g Haferflocken

Hafer enthält mehr leicht verdauliches Eiweiß als alle anderen Getreidearten. Mit circa 80% ungesättigter Fettsäuren enthalten Haferflocken einen hohen Anteil an Fetten.

50 ml Sesamöl

Sesamöl ist ein echter Geheimtipp für dog cookies. Es ist pflanzlich, ist dadurch besonders gut verträglich und wirkt sich durchaus positiv auf die Blutfettwerte aus. Allerdings ist der Gehalt an Omega-6 recht hoch, deshalb wie bei den Hundeleckerlies nur sparsam einsetzten. Wie bei allen Ölen sollte immer darauf geachtet werden, dass diese kalt gepresst und nicht raffiniert sind. Selbstverständlich ist ein Bio-Produkt um ein vielfaches besser geeignet um die Nahrung zu ergänzen. Die richtige Aufbewahrung bei Ölen ist ebenfalls wichtig. Um alle Inhaltsstoffe zu schützen, sollte das Öl in einer dunklen Flasche und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Das Rezept der Dog Cookies finden Sie hier zum Download.

Hier finden Sie alle unsere Rezepte.

Hunde-Kekse selber machen.

Die dog cookies fertig gebacken.

Welcher Hund passt zu mir?

Welcher Hund passt zu mir?

Endlich zieht ein Hund bei uns ein!

Endlich ist eine Entscheidung gefallen, ein Hund soll als neues Familienmitglied einziehen. Dabei stellt sich natürlich die Frage: Welcher Hund passt zu mir? Die wichtigsten Dinge Sie denken sollten, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Wie soll der Hund aussehen?

Jedem ist klar, dass das Aussehen nicht an erster Stelle stehen soll. Natürlich entscheidet man sich für einen Hund der einem auch gefällt. Die Auswahl an Hunden ist riesig. Vom Rasse- bis zum Fundhund, vom kleinen über mittlere bis zu großen Hunden, mit langen Haaren oder kurzen, von zierlichen Hunden oder echten Kraftpaketen, die Vielfalt an Hunden ist groß.

Wie ist meine Wohnsituation?

Es macht einen großen Unterschied ob Sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen. Auf dem Land ist der Weg in die Natur meist recht kurz, in der Stadt kann die Strecke zum nächsten Park lang sein. Für die kurze Pipirunde ist das nicht so entscheidend, aber einmal am Tag will der Hund ja richtig ausgepowert werden.
Es macht ebenso einen Unterschied, ob Sie ein Eigenheim besitzen oder eine Wohnung. Bei einem Eigenheim mit Garten muss man erst mal keine Rasse ausschließen. Leben Sie in einer Wohnung sollten Sie zuerst abklären ob eine Hundehaltung grundsätzlich erlaubt ist. Ist diese Frage geklärt, gilt es folgendes zu bedenken: 
Wird Ihre Wohnung im Sommer recht heiß? Dann eignen sich hitzeempfindliche Hunde wie der Mops oder die Französische Bulldogge nicht. Liegt die Wohnung nicht im Erdgeschoß sollten Sie daran denken, dass größere Hunde früher oder später Probleme beim Treppensteigen bekommen.
Ist die Wohnung hellhörig ist es im Sinne einer guten Nachbarschaft sich für einen ruhigen Hund zu entscheiden.

Lieber ein Rassehund oder ein Mischling?

Jeder Hund ist anders, egal ob es sich um einen Mischling oder eine Rasse handelt. Rassehunde werden verlässliche Charaktereigenschaften zugeschrieben, wobei Hunde aus dem Tierheim oft die treuesten Begleiter sind.
Rassehunde die speziell für die Jagd (Münsterländer, Retriever, Beagle…) gezüchtet werden, besitzen ausgeprägte Instinkte und Eigenschaften die beachtet werden müssen. Ein Leben in Familien ist für den Jagdhund in der Regel kein Problem, wenn auf seine Charaktereigenschaften Rücksicht genommen, ihm ausreichend Auslauf und Bewegung zuteil wird. Er eignet sich in der Regel nicht als „Kuschelhund“, was vor allem Kinder früh lernen sollten.
Das gleiche gilt für Hütehunde (Border Collie, Australien Shepherd, …) Diese Hunderassen müssen und wollen beschäftigt werden und benötigen viel Auslauf. Wird der Hund nicht in seinem Fachgebiet eingesetzt wird, sollte man darauf achten, den Hund zielgerichtet auszulasten. Dafür bieten sich verschiedene Hundesportarten wie Fährtensuche, Mantrailing oder die Arbeit im Wasser an. Man muss sich bewusst sein, das diese Beschäftigung zeitintensiv aber unbedingt notwendig ist.

Welche Hundegröße passt zu mir?

Leben kleine Kinder im Familienverbund, sollte der Hund eine mittlere Größe nicht überschreiten. Große Hunde können ziemlich ungestüm sein, mittelgroße oder kleine Hunde sind da die bessere Wahl. Es empfiehlt sich ein eher gutmütiger Hund als ein lebhafter Wirbelwind.
Wer körperlich nicht so fit ist, sollte sich ebenfalls eher für einen mittelgroßen bis kleinen Hund entscheiden. Große Hunde müssen im Notfall gehalten werden können und benötigen mehr Auslauf als mittel- bis kleine Rassen. Denken Sie bei der Größe daran, dass Sie evtl. verreisen. Stehen Urlaube mit dem Flugzeug an, dürfen nur kleine Hunde als Handgepäck mit in der Kabine reisen. Fahren Sie mit dem Auto in Urlaub, steht genügend Platz für einen großen Hund zur Verfügung.

Welcher Hund passt zu mir?

Der kleine Chihuahua gilt als sehr eigenständig und schwer erziehbar:-)

Welpe oder Erwachsener Hund?

Natürlich ist ein junger Hund mit nichts zu vergleichen und herzerwärmend goldig. Sie sollten den Aufwand zu einer guten Erziehung nicht unterschätzen. Die ersten Wochen mit einem Welpen sind ein Full-Time-Job. Erst müssen Sie lernen die Blase zu kontrollieren, die Erziehung bis der Hund alle Kommandos beherrscht ist anstrengend. Normalerweise ist die Erziehung bei einem erwachsenen Hund bereits erfolgt. Die Mitarbeiter im Tierheim können ihre Hunde in der Regel recht gut einschätzen und beraten Sie dementsprechend gut.

Was kostet ein Hund?

Grundsätzlich sind große Hunde teurer als kleine Hunde. Das liegt daran dass sie deutlich mehr fressen, auch die Ausstattung (großes Hundebett, Leinen, ect. ) sind teurer. Die Hundesteuer ist für kleine und große Hunde gleich, lediglich Listenhunde (Kampfhunde) müssen in der Regel viel mehr bezahlen.
Rassehunde kosten in der Anschaffung im Durchschnitt zwischen 700 und 1.500 €. Mischlingshunde aus dem Tierheim kosten deutlich weniger.

Lieber ein Weibchen oder ein Männchen?

Ebenso das Geschlecht sollte bei der Auswahl des Hundes eine Rolle spielen. Hundeweibchen gelten als verschmuster, anschmiegsamer und leichter zu lenken. Rüden gelten als selbstbewusster, ungehorsamer und testen ihre Grenzen mehr aus. Denken Sie ebenfalls daran, dass Hündinnen zweimal im Jahr läufig werden und Rüden mehr zum Streunen neigen.

Wieviel Zeit benötigt mein Hund?

Sind Sie Single und arbeiten viel, sollten Sie eine Hundehaltung überdenken, außer Sie dürfen den Hund mit ins Büro nehmen. Selbstverständlich bleibt ein Hund mal ein paar Stunden alleine. Wenn Sie auf das Wohl des Hundes bedacht sind, sollte möglichst oft jemand da sein, der sich um das Tier kümmern kann. Hunde sind Rudeltiere und sind nicht gerne alleine. Bei der Anschaffung eines Welpen sollten Sie daran denken, dass ein zweiwöchiger Urlaub nicht reicht, bis die Eingewöhnungsphase und Erziehung abgeschlossen ist. Der kleine Hund benötigt besonders viel Zeit zum Gassi gehen, für die Welpenschule und die anschließende Hundeschule. Diese Arbeit kann innerhalb einer Familie besser verteilt werden.

Lieber einen aktiven oder lieber einen gemütlichen Hund?

Sind Sie eher sportlich und aktiv oder lassen Sie es lieber ruhig angehen? Danach sollte sich die Wahl des Hundes richten, wobei ein ausgelasteter Hund dem genügend Abwechslung geboten wird, sich zuhause ausgeglichen und ruhig verhält. Für aktive Menschen eignen sich unter anderem der Labrador, Rhodesien Ridgeback oder Pudel. Als ruhige Hunde gelten die Französische Bulldogge, der Labradoodle oder der Basset.

Rhodesian Ridgeback

Nach einem ausgiebigen Powerwalk ist auch ein aktiver Hund mal müde.

Wie hoch ist der Erziehungsaufwand?

Grundsätzlich muss jeder Hund erzogen werden, um mit ihm einen treuen, unaufdringlichen und zuverlässigen Begleiter zu haben. Intelligente, bewegungsfreudige Hunde wie der Border Collie oder Australian Shepherd benötigen eine extrem zeitintensive Erziehung. Ihre Bedürfnisse sind viel höher sind als bei einem Hund mit schlichterem Gemüt. Wer diese Zeit nicht aufwenden kann, sollte sich nach einem gemütlichen Anfängerhund umsehen.

Wie groß ist der Pflegeaufwand?

Hier kann auch nichts verallgemeinert werden, der Pflegeaufwand ist recht unterschiedlich. Kurzhaarhunde wie zum Beispiel die Französische Bulldogge ist sehr pflegeleicht. Da genügt es, den Hund zwei mal die Woche zu bürsten. Mehr Aufwand machen die Draht- und Rauhhaar-Arten wie der Foxterrier oder der Dackel. Sie müssen alle paar Monate getrimmt werden und während dem Fellwechsel muss mehr gebürstet werden. Den grössten Pflegeaufwand hat man mit langhaarigen Hunden, vor allem wenn diese über viel Unterwolle verfügen. Da ist regelmäßiges Bürsten Pflicht um Verfilzungen vorzubeugen.

Was mache ich bei einer Hundehaarallergie?

Bei einer Hundehaarallergie muss die Hoffnung auf einen Vierbeiner nicht aufgegeben werden. Es gibt Rassen die für Allergiker gut geeignet sind. Dieses Thema behandele ich ausführlich in einem meiner nächsten Beiträge.

Hunde-Kekse selber backen: Süßkartoffel Cookies

Hundekekse selber backen

Hundekekse mit Süßkartoffeln

 

Die Weihnachtsbäckerei ist ja seit ein paar Tagen abgeschlossen. Jetzt können wir unserer Backleidenschaft frönen und für unsere 4Beiner Hunde-Kekse selber backen. Heute ein Rezept mit der gesunden Süßkartoffel und Petersilie. Das komplette Rezept gibt es unten auf der Seite als PDF zum kostenlosen Download.

200 g Süßkartoffel

Die Süßkartoffel hat erst vor kurzem ihren Siegeszug durch die deutsche Küche angetreten. Das ist ihrem tollen Geschmack zuzuschreiben und auch ihrem hohen Nährstoffgehalt. So hat es die Batate (so wird sie auch genannt) verdient, im Speiseplan unserer Vierbeiner einen festen Platz zu bekommen.

Die Süßkartoffel hat nichts mit unserer Kartoffel zu tun und ist kein Nachtschatten- sondern ein Windengewächs. Man kann sie, im Gegensatz zur deutschen Kartoffel roh verzehren. Ihr gelb- bis rosafarbenes Fruchtfleisch schmeckt angenehm und leicht süßlich.

Sie gilt als eine echte Nährstoffbombe und wurde vom Center for Science in the Public Interest zum nährstoffreichsten Gemüse erklärt. Bei der Bewertung erreichte sie eine Punktzahl von 184 für die Menge an enthaltenen Vital- und Nährstoffen. Die Kartoffel erhielt im Vergleich nur 83 Punkte.

Zerkleinert und gegart sind die Nährstoffe optimal verwertbar für Hunde und Katzen. Für unsere Vierbeiner ist die Süßkartoffel vor allem eine Ballaststoff und Kohlehydrat Quelle. Als getreidefreie Alternative ist sie bestens für allergische Tiere geeignet. Der in der Batate enthalten Nährstoff Caiapo wirkt regulierend auf den Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte. Die wirksamen Antioxidanzien Carotinoide und Anthocyane können vor krebsverursachenden Zellschäden schützen. Und Dank der entzündungshemmenden Eigenschaften können sie bei Krankheiten wie Asthma, Arthritis und Gicht helfen.

Der hohe Kaliumgehalt der Knollen wirkt sich positiv auf den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt des Körpers aus. Das kann zu einem stabilen Blutdruck führen, der das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls mindert. Kalium kann Muskelkrämpfe lindern und unterstützt eine konstante und körperliche Leistungsfähigkeit. Deshalb sollte die Süßkartoffel auf dem Speiseplan unserer Vierbeiner Einzug halten, denn sie ist ein wahres Nährstoffwunder.

175 g Dinkelmehl

Das gut verträgliche Getreide ist besonders für Allergiker geeignet und besteht überwiegend aus Kohlehydraten in Form von Stärke. Es hat einen hohen Anteil an Eiweiß, enthält viele Vitamine der B-Gruppe, Mineralstoffe und Spurenelemente und ist damit die ideale Grundlage für Hunde-Kekse.

75 g Buchweizenmehl

Obwohl der Name es vermuten lässt, ist Buchweizen kein Getreide. Es gilt als Pseudogetreide, ist glutenfrei und im Vergleich mit Getreide eine sehr hochwertige pflanzliche Eiweißquelle. Es enthält die Flavonide Quercetin und Rutin, die die kleinen Blutgefäße kräftigen. Zudem wirkt es durchblutungsfördernd und stärkt die Blutkapillaren. Buchweizen enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren sowie Proteine für das Gehirn. Es ist reich an Magnesium und die enthalten B-Vitamine wirken sich positiv auf das Nervensystem aus. Buchweizen wird von Hunden sehr gut vertragen und ist ein idealer Ballaststoff-Lieferant in der Hundeernährung.

1 Ei

Für den guten Geschmack in den Hundekeksen darf ein Ei nicht fehlen. Hunde lieben Eier. Sie sind reich an hochwertigen Eiweißen, Vitaminen, Spurenelementen und enthalten hohe Mengen an ungesättigten Fettsäuren.

Allerdings sollte nur das Eigelb roh verfüttert werden, das Eiklar immer nur gegart. Das Eiklar (Eiweiß) enthält ein Protein, das die Aufnahme von Biotin verhindert. Es enthält einen Hemmstoff der die Proteinverdauung beeinträchtigt und zu Verdauungsstörungen führen kann. Diese beiden Hemmstoffe werden durch den Garprozess inaktiviert.

20 g Leinöl

Naturbelassenes Leinöl enthält die Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren im optimalen Verhältnis. Es sorgt für glänzendes Fell, versorgt trockene Haut mit Feuchtigkeit, kann das Allergierisiko senken und kann einen empfindlichen Magen-Darm-Trakt beruhigen.

½ EL Honig

Kaltgeschleuderter Honig ist für Menschen und für Hunde ein wichtiger Mineralien, Enzyme und Vitamin Lieferant. Er stärkt das Immunsystem, hat eine entzündungshemmende Wirkung und regt den Stoffwechsel an.

½ Bund Petersilie

Petersilie besitzt einen hohen Anteil an Antioxidantien und Flavoniden. Sie geben den Hunde-Keksen Geschmack. Petersilie wird auch in der Naturheilkunde bei Mundgeruch, Magenproblemen und zur Blutreinigung eingesetzt. Petersilie wirkt entzündungshemmend, harntreibend und entkrampfend.

Diese gesunde Hunde-Kekse wird Ihr Vierbeiner lieben. Da Sie alle Zutaten selbst zusammen stellen, wissen Sie auch ganz genau was in den Cookies enthalten ist und was Ihr Hund zu sich nimmt.

Das Rezept zum Download finden Sie hier.

Hunde-Kekse

Hunde-Kekse als kleines Dankeschön von pet-interiors

Pfotenpflege für den Hund

Gepflegte Hundepfote

Pfotenpflege für den Hund

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und da ist eine Pfotenpflege für den Hund​ besonders wichtig. Leider haben wir nicht nur die Möglichkeit, in frisch verschneiten Wäldern und Fluren Zeit mit unserem Hund zu verbringen. Kleinere Gassirunden müssen wir auf, mit Rollsplitt und Streusalz, behandelten Gehwegen laufen.

Die Pfotengesundheit beim Hund ist das ganze Jahr über ein Thema. Im Winter setzen Nässe, Streusalz, Split, Eis und Frost der Hundepfote schwer zu. Streusalz und Split greift vor allem die Haut zwischen den Zehen an. In der heißen Jahreszeit machen dem Hund vor allem überhitzter Teer, grober Asphalt, Dornen, Glassplitter, Getreidegrannen und Grassamen zu schaffen.
Mit der richtigen Pflege rund um die sensiblen Tatzen kann Ihr 4beiniger Liebling jede Jahreszeit unbeschwert genießen.

Idealerweise ist der Hund seit seinem Welpenalter an die Pfotenpflege gewöhnt. Diese sollte auf jeden Fall in einer entspannten Atmosphäre stattfinden. Die meisten Hunde lieben es, die Tatzen massiert zu bekommen, zumal Ihr Liebling schnell merkt, wie gut ihm dieses Prozedere tut. Machen Sie die Pfotenpflege mit Ihrem Hund zu einem gemeinsamen Ritual, es wird Ihre Bindung stärken.

Werden die Ballen, vor allem im Winter, regelmäßig mit einer Pfotensalbe eingerieben, bildet das Fett einen Schutzfilm gegen Nässe, unangenehmes Streugut und Hitze. So bleiben die Pfoten weich und der natürliche Schutzfilm bleibt erhalten.

Bei langhaarigen Hunden ist es wichtig, das Fell zwischen den Zehen vom Fachmann kürzen zu lassen. Es kann sich dann wenig Eis, Streugut oder Grassamen ansammeln. Zur umfassenden Pfotenpflege gehört auch die Krallenpflege. Diese sollte unbedingt ebenfalls nur vom Fachmann durchgeführt werden.

Leckt oder knabbert die Fellnase auffällig häufig an der Pfote, schont er eine Tatze oder hinkt er vielleicht? Das sind deutliche Symptome für Probleme an den Hundepfoten. Damit es nicht so weit kommt, sollte die Pflege bereits vor dem Spaziergang beginnen.

Nach dem Gassi gehen, vor allem im Winter, empfiehlt sich die Pfoten mit warmen, klaren Wasser zu waschen. Dabei entfernt man vorhandene Fremdkörper, Anschließend werden die Tatzen gründlich abgetrocknet und in die Pfoten wird Vaseline, Melkfett, Hischtalg oder spezielle Pfotenschutzsalbe einmassiert.

Manche Hunde beginnen nach dem eincremen die Pfoten abzulecken. Damit der Hund bis die Creme eingezogen ist beschäftigt ist, können Sie ihn mit einen Kauknochen beschäftigen.

Hier jetzt noch ein

Rezept für ein pflegendes Pfotenbalsam, das Sie leicht selber machen können.

Zutaten:
2 EL Olivenöl
2 EL Sheabutter
2 EL Bienenwachs
2 EL Kokosfett
2 EL Mandelöl

Nach Belieben können noch ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl dazu gegeben werden.

Alle Zutaten bis auf die Sheabutter in eine hohe Schüssel oder Glas geben. Im Wasserbad bei mittlerer Temperatur langsam zum Schmelzen bringen. Nachdem alle Zutaten flüssig sind, die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und die Sheabutter zugeben. Alles gut verrühren und das Balsam in ein Schraubglas umfüllen. Dort wird das Pfotenbalsam noch vollständig aushärten.

Hier können Sie das Rezept herunterladen.

 

Schlafposition beim Hund

Das Schlafverhalten des Hundes

Nichts beruhigt mehr, als seinem Hund beim Schlafen zu beobachten. Sein Schlafverhalten zu beobachten, wie entspannt er vor einem liegt und zu überlegen, wovon er wohl träumt.
Wieviele Fotos befinden sich auf Ihrem Handy, auf der Ihr Hund tiefenentspannt auf seinem Bett ruht? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum er auf dem Bauch, dem Rücken oder der Seite schläft? Und was diese Schlafpositionen über Ihren Hund aussagen?

Wir haben hier mal einiges zusammen gefasst, wir wollten wissen wie schlafen Hunde, welche Schlafposition mögen sie und träumen Hunde eigentlich auch?

Die verschiedenen Schlaf- und Liegepositionen beim Hund.

1. Der Seitenschläfer

Die Position des Seitenschläfers strahlt viel Ruhe und Gelassenheit aus. Viele Hunde lieben diese Position. Sie fühlen sich dann pudelwohl und fühlen sich voll und ganz vertraut in ihrer Umgebung. 
Dieses Schlafverhalten benutzt der Hund mit Vorliebe auch im Sommer, um sich auf kühlendem Boden nach dem Sonnenbaden, Spielen oder Toben wieder abzukühlen.

Schlafverhalten von Hunden

Position Seitenschläfer: Der Hund liegt sehr entspannt auf seinem Hundekissen und strahlt Ruhe aus.

2. Fuchsrolle

Diese Schlafposition ist beim Hund beliebt. Sie liegen zusammengerollt auf dem Bauch, die Schnauze liegt über oder unter der Schwanzwurzel. Diese Position wird eingenommen, wenn der gewählte Schlafplatz nicht so groß ist. Auch wenn es der Hund besonders kuschelig haben möchte und wenn es in der Umgebung nicht so wohlig warm ist. Bei dieser Schlafhaltung schützt der Hund auf natürliche Weise seinen Körper, das Gesicht, den Hals und die inneren Organe.

Schlafverhalten des Hundes

Position Fuchsrolle: Der Hund liegt zusammengerollt auf dem Bauch.

3. Der Bauchschläfer

Das ist ein beliebtes Schlafverhalten beim Dösen. Sie fallen dabei nicht in die absolute Tiefschlafphase. Der Hund will sich ausruhen, nicht schlafen und dabei nur ein wenig vor sich hin ruseln. In der Regel positioniert der Hund die Beine seitlich vom Körper. Er kann dann sofort energiegeladen aufspringen und ist abenteuerlustig bereit für Spaß und Action.

Das Schlafverhalten des Hundes

Die Position des Bauchschläfer ist eine beliebte Schlafposition beim Dösen.

4. Der Rückenschläfer

Um in dieser Position schlafen zu können, muss Ihr Hund tiefenentspannt und absolutes Vertrauen in die Umgebung haben. Dieses Schlafverhalten sieht man nur in der Tiefschlafphase und bei noch sehr jungen Hunden. Von einem ängstlichen, unsicheren oder traumatisierten Hund wird diese Schlafhaltung mit Sicherheit nicht eingenommen werden.

Jetzt wissen wir, dass sich die Schlafposition beim Hund nach der Verfassung und des Umfeldes des Hundes richtet. Was ist dann also bei seinem Schlaf- und Liegeplatz zu beachten?

Das Schlafverhalten des Hundes

Position Rückenschläfer: Um in dieser Haltung schlafen zu können, muss der Hund tiefen entspannt sein.

Der Schlaf- und Liegeplatz des Hundes

Hunde lieben einen angenehmen und bequemen Schlafplatz. Der Liegeplatz ist für den Hund angenehm, wenn er sich geschützt vor Zugluft und Bodenkälte befindet. Außerdem liebt der Hund seinen Schlafplatz geschützt und am liebsten mit Rückendeckung. Wenn er sich zum Schlafen zurück zieht, will sich Ihr 4Beiner sicher und gut aufgehoben fühlen. 
Der Hund findet seinen Schlafplatz als angenehm, wenn dieser bequem ist. Er sollte nicht zu hart und nicht zu weich sein, dabei aber gerne etwas erhöht.
 Natürlich will und soll der Hund immer bei seinem Rudel der Familie sein. Aber gerade in Familien mit kleinen Kindern oder wo eine gewissen Unruhe herrscht, ist die Position des Schlafplatzes von großer Bedeutung und hat einen großen Einfluss auf sein Schlafverhalten. Suchen Sie Ihrem Hund ein Plätzchen etwas abseits vom Geschehen. Sie werden überrascht sein, wie häuft er sich diesen Platz zum Schlafen aussucht.

Das Schlafverhalten des Hundes

Hunde lieben einen bequemen Schlafplatz, am liebsten mit Rückendeckung.

Schlafen und Dösen des Hundes

Die meiste Zeit des Tages dösen Hunde vor sich hin. Sie benötigen viel mehr Schlaf als wir Menschen und halten über den Tag verteilt viele kleine Nickerchen ab. Das Ruhebedürfnis ist von Hund zu Hund durchaus unterschiedlich ausgeprägt. Hält Ihr Hund ein kleines Schläfchen, möchte er wirklich nicht gestört werden und erwartet von uns Menschen, dass wir dies respektieren. 
Ihr Heim sollte für den Hund insgesamt ein Ruheplatz sein, eine stress- und wertfreie Zone. Spiel, Spaß und Aufregung sollte es nur außerhalb ihres Hauses geben. Wenn Hunde darauf vertrauen können, das im Haus nichts nennenswert aufregendes passiert, fallen sie schneller in einen leichten Schlaf. Sobald die Augen des Hundes geschlossen sind, übernehmen die Nase und die Ohren die Wache. Lassen Sie ihm dann seine nötige Ruhe, fühlt er sich sicher und ungestört und fällt innerhalb kurzer Zeit in eine Tierschlafphase. Diese Tiefschlafphase macht bei einem erwachsenen Hund 20-30% der gesamten Schafzeit aus. Das heißt, 5-8 Stunden benötigt ihr Hund seinen Tiefschlaf, der Rest der Schlafenszeit zwischen 10-20 Stunden, ist für dösen, schlummern und entspannen reserviert.

Das Schlafverhalten des Hundes

Der Liegeplatz für den Hund sollte bequem und angenehm sein.

Träumen Hunde?

Nachdem was man bis heute weiß, träumen Hunde. Wenn Sie Ihren Hund beim Schlafen beobachten, können sie die REM (Rapid Eye Movement) Phasen sehr gut erkennen. Unter den geschlossenen Augenliedern bewegen sich die Augen des Hundes schnell hin und her. Der Hund ist liegt zwar tiefenentspannt vor Ihnen, die Pfoten zucken und der Hund scheint zu laufen oder zu rennen. Der Kiefer bewegt sich auf und ab, die Lefzen zittern und die Ohren bewegen sich schnell vor und zurück oder zucken. Wovon Ihr Hund dann träumt, wird sein Geheimnis bleiben. 
Sollte die Traumphase gar zu heftig werden, können sie Ihren Liebling sehr sanft wecken. Nicht das Ihr Hund schlecht träumt und in einem Alptraum gefangen ist.

Kater Miki im Katzenkorb aus Leder

Was ist ein guter Katzenkorb?

Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Katzenkorbes.

Da Katzen bis zu 16 Stunden am Tag schlafen, sollte der Katzenkorb für Ihre Katze ein idealer Schlafplatz und Rückzugsort sein. Deshalb ist es wichtig, auf gute Eigenschaften und Kriterien beim Kauf zu achten. Damit die Schlafstätte gerne von Ihrer Katze angenommen wird, muss der Katzenkorb an erster Stelle bei Ihrem Stubentiger für Wohlbefinden sorgen. Im Idealfall bietet man der Katze mehrere Schlafplätze zur Auswahl an.

Das sind die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Katzenkorbes:

1. Liegt die Katze bequem im Katzenkorb?
2. Fühlt sich die Katze wohl in ihrem Katzenkorb?
3. Auf welche Größe muss ich bei der Auswahl eines Katzenkorbes achten?
4. Wie gut kann der Katzenkorb gereinigt werden?
5. Welche Materialien werden für die Herstellung des Katzenkorbes verwendet?
6. Hat der Hersteller des Katzenkorbes gute Referenzen
7. Gibt es passendes Zubehör für den Katzenkorb?
8. Sieht der Katzenkorb gut aus?
9. Was passiert, wenn die Katze den Korb nicht annimmt?

1. Liegt die Katze bequem im Katzenkorb?
Ob die Katze bequem in ihrem Katzenkörbchen liegt, hängt in erster Linie von der Liegefläche ab. Der Katzenkorb sollte ein Kissen mit gesunden Liegeeigenschaften besitzen. Es ist wichtig, dass sich das Kissenmaterial mit der Zeit nicht durchliegt. Es sollte sich um eine punktelastische, gesunde Füllung handelen, damit die Wirbelsäule und die Gelenke unterstützt werden. Gute Katzenkissen, z.B. mit Latex gefüllte, halten dieses Versprechen in der Regel ein Katzenleben lang.

Katzenkorb

Kundenbild: Katzenkorb BOWL in Filz mit Latexkissen

2. Fühlt sich die Katze wohl in ihrem Katzenkorb?​
Ob sich die Katze richtig wohl in Ihrem Katzenkorb fühlt, hängt zum einen vom Standort, zum anderen von den verwendeten Materialien ab.
Grundsätzlich sollte der Schlafplatz warm und an einem geschützten Ort stehen. Ihr Stubentiger will in Ruhe schlafen und sich auch mal zurück ziehen um alleine zu sein. Der optimale Standort hängt von der Vorliebe der Katze ab. Manche Katzen lieben es etwas erhöht zu schlafen, um den Überblick zu behalten. Andere und nicht mehr so gut bewegliche Tiere sind glücklich, wenn man den Korb etwas geschützt neben dem Sofa oder in einer kleinen Raumnische aufstellt.
Haben Sie mehrere Katzen, sollten entsprechend viele Schlafmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Katzen werden mit Sicherheit auch zusammen in einem Körbchen schlafen, aber ab und an wollen die Tiere einen Rückzugsort ganz für sich alleine. Wenn Sie nur ein Tier haben, dürfen Sie diesem ebenfalls einen alternativen Schlafplatz zur Verfügung stellen.
Eine gut geschützte, warme und ungestörte Wohlfühloase, bieten Katzenhöhlen. Katzenhäuser aus Filz sind besonders für ängstliche und geräuschempfindliche Tiere empfehlenswert.
Ein zugiger, belebter Ort wie der Flur ist ungeeignet für einen Erholungsort.

Katzen lieben es weich, warm, kuschelig und vor allem sauber. Deshalb sollten die verwendeten Materialien diesen Vorlieben entsprechen. Körbchen mit bequemen Liegekissen (z.B. aus Fleece, angerauter Baumwolle…) und mit einer kuscheligen Außenhülle (z.B. Filz) sind ideal. Katzenkörbe aus Plastik eignen sich nicht gut als Schlafplatz.

Katzenhöhle (Berta, Mood, Pina) in diversen Formen und Farben aus Filz.

Katzenhaus aus Filz mit Latexkissen (von li nach rechts: Berta, Mood, Pina).

3. Auf welche Größe muss ich bei der Auswahl eines Katzenkorbes achten?
Ein Katzenkorb sollte so groß sein, dass die Katze bequem ausgestreckt darin liegen kann. Je nach Verfassung, Tageszeit und Neigung, schläft die Katze mal eng zusammengerollt oder lang ausgestreckt in Ihrem Körbchen. Für beide Liegepositionen sollte das Katzenbett groß genug sein.

Katzenkorb NOOK in Filz

Kundenbild: Die kleine MAU schläft sichtlich entspannt!

4. Wie gut kann der Katzenkorb gereinigt werden?
Katzen lieben es sauber. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Körbchen gut zu reinigen ist. Im besten Fall kann der Kissenbezug oder das ganze Körbchen in der Maschine gewaschen werden, damit der Schlafplatz immer sauber ist. Manche Hersteller bieten Ersatzbezüge an. So ist das Katzenbett gut zu reinigen und frisch bezogen.

Katzenkorb MILA in Kunstleder

Kundenbild: Katzenkorb MILA in Kunstleder ist pflegeleicht und schön.

5. Welche Materialien werden für die Herstellung des Katzenkorbes verwendet?                      Achten Sie beim Kauf darauf wo produziert wird und ob die verwendeten Materialien natürlichen Ursprungs sind. Auch darauf, ob alle Materialien Öko-Tex Zertifikat zertifiziert sind, sollten Sie bei der Auswahl nicht außer acht lassen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Katze in einem schadstofffreien Bettchen schläft.

Katzenkorb SIRO Twist für große Katzen.

Kundenbild: Eldorado ist sehr zufrieden mit seinem Katzenkorb SIRO „Handmade in Germany“.

6. Hat der Hersteller des Katzenkorbes gute Referenzen?
Schauen Sie sich die Rezensionen und Referenzen des Herstellers an. Dort können Sie sich ein Bild darüber machen, wie Katzen auf die angebotenen Körbchen und Kissen bisher reagiert haben. Auf diesen Seiten erfahren Sie einiges über den Hersteller. Ist er gut am Markt etabliert, kompetent in Sachen Tierprodukte und ein guter Ansprechpartner bei Fragen rund um das Katzenbett?

7. Gibt es passendes Zubehör für den Katzenkorb?
Können Kissen, Kissenbezüge ezt. nachgekauft werden, hat dies den Vorteil, dass bei Bedarf nicht gleich das ganze Katzenkörbchen ausgetauscht werden muss. Zudem können Sie mit einem weiteren Kissenbezug das Körbchen einfach sauber halten.

8. Sieht der Katzenkorb gut aus?
Die Optik des Katzenkorbes ist nur für Sie von Interesse. Ihrer Mieze wird die Form und Farbe egal sein. Sie suchen das Design aus, das Ihnen und Ihren Wohnverhältnissen am besten entspricht. Ihre Fellnase wird ausschließlich auf den Komfort achten.

Im Design Katzenkorb fühlen sich die Stubentiger wohl.

Kundenbilder: Design Katzenkorb RONDO in Filz und Leder, nomminiert für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland.

9. Was passiert, wenn die Katze den Korb nicht annimmt?
Grundsätzlich sind Katzen sehr neugierig und probieren gerne alles Neue aus. Haben sie die Vorzüge des Katzenkörbchens erkannt, wird er auch angenommen. Manchmal braucht es aber doch etwas Geduld bis ein neuer Katzenkorb vom Stubentiger in Beschlag genommen wird. Sie können etwas nachhelfen, wenn Sie etwas Katzenminze oder Baldrian in das Katzenkörbchen streuen. Davon werden Stubentiger magisch angezogen. Im Notfall nehmen gute Händler unbenutzte Katzenkörbchen anstandslos zurück.

Hund und Katze aneinander gewöhnen. Tipps für ein entspanntes Zusammenleben.

Hund und Katze aneinander gewöhnen.

Weimaraner Hündin hat das Kätzchen adoptiert.

Trotz aller Vorurteile und gängiger Klischees können Hund und Katze gute Freunde werden. Für ein friedliches Miteinander unter einem Dach müssen beide behutsam miteinander bekannt gemacht werden. Wie die beiden unterschiedlichen Charaktere am besten zusammen geführt werden, dazu habe ich hier ein paar Tipps zusammengestellt.

Generelles zur Zusammenführung

Die besten Voraussetzungen für das Zusammenführen sind gegeben, wenn es weder bei Hund noch bei der Katze bisher zu unangenehme Erfahrungen mit der jeweils anderen Rasse gekommen ist. Das gelingt am einfachsten, wenn es sich bei beiden um junge Tiere handelt. Das wichtigste ist, dass der Hund die Katze als Rudelmitglied anerkennt und nicht als potentielle Beute ansieht. Da Hunde Rudeltiere sind, ist es einfacher, eine Katze in einen Hundehaushalt zu integrieren als umgekehrt. Katzen sind ausgeprägte Reviertiere, die ungern einen Eindringling in Ihrem Reich dulden. Es ist viel Verständnis und vor allem Geduld gefragt. Mit ein paar guten Tipps, viel Geduld kann man eine langsame Gewöhnung gut erreichen.

Die Vorbereitungen

Es hilft, wenn die beiden Charaktere von Hund und Katze zueinander passen. Zu einem  lebhaften Hund passt besser eine Katze mit einem ausgeprägtem Selbstbewusstsein, als ein scheues oder ängstliches Tier. Ältere Tiere passen am besten zu ruhigen und ebenso alten Neuzugängen. Ein Hundewelpe verträgt sich besser mit einer Jungkatze, damit keine der beiden Seiten unterdrückt wird. Ist der Hund ausgewachsen, sollte er mit einer mindestens 4 Monate alten Katze verkuppelt werden.

Hund und Katze aneinander gewöhnen.

Kaja und Wilma, ein unzertrennliches Paar!

Die erste Geruchsgewöhnung

Lassen Sie das in Ihrem Haushalt lebende Tier sich einige Tage auf eine Decke legen, damit diese den Geruch des Tieres annimmt. Bringen Sie die Decke dem Neuzugang, damit dieser sich an den Geruch des Tieres gewöhnen kann. Damit die Katze sich an das Bellgeräusch gewöhnt, können Sie das Hundegebell aufnehmen und zuerst leise, dann etwas lauter der Katze vorspielen.

Der Einzug

Damit sich der Neuankömmling gut eingewöhnt, sollte während der ersten Tage eine räumliche Trennung bestehen. Am besten ist es, einen extra Raum vorzubereiten, in dem Sich der Neuzugang die erste Zeit aufhalten kann. Statten Sie den Raum mit einem Futter- und Wassernapf, einer Schlafstätte und bei Katzen einer Toilette aus. Durch den Türschlitz können sich beide an den Geruch des anderen gewöhnen, ohne sich direkt begegnen zu müssen. Auch sollte man den älteren Bewohner nicht vernachlässigen, um keine Eifersucht aufkommen zu lassen. Ist der Alteingesessene außer Haus, darf sich der Neuzugang frei im Haus bewegen, um sich mit der neuen Wohnsituation vertraut zu machen.

Hund und Katze aneinander gewöhnen.

Traute Zweisammkeit auf dem „Hundekissen“.

Das erste Treffen

Am allerwichtigsten ist es, dass Sie bei der ersten Begegnung entspannt und ruhig sind. Ihre Aufregung überträgt sich auf die Tiere. Ist der Mensch relaxed, sind es die Tiere ebenso. Füttern Sie beide Tiere ausreichend. Mit vollem Bauch sind beide zufriedener und ruhiger. Und lasten Sie den Hund vor dem ersten Zusammentreffen ordentlich aus, das entspannt ebenfalls. 
Zwei den Tieren vertraute Menschen sollten die Tiere begleiten. Einer kümmert sich um den Hund, der andere betreut die Katze, das erleichtert das erste Treffen ungemein. Während sich die beiden Tiere kennen lernen, wird jedes positive Verhalten mit einem Leckerli bestärkt. Es wird gestreichelt und beruhigend auf das Tier eingewirkt.

Um die Katze zu beruhigen, kann man Katzenminze oder Katzenpheromone einsetzen. Viele Tiere reagieren gut auf diese Stoffe und nehmen eine entspannte Grundhaltung ein. Sperren Sie das Tier auf keinen Fall in seine Transportbox, dort hat sie keine Fluchtmöglichkeit. Ein erhöhter Standort, z.B. ein Tisch, ein Regal oder ein Kratzbaum gibt der Katze Sicherheit. Sie kann dem Hund ausweichen, ruhig von oben beobachten und fühlt sich nicht bedroht. Sie hat jederzeit einen Fluchtweg nach oben und fühlt sich weder in die Enge getrieben noch bekommt sie Panik.

Der Hund sollte angeleint sein. Es kann durchaus sein, dass er die Katze als Beute ansieht. Machen Sie dem Hund mit einem deutlichen „Nein“ klar, das ein solches Verhalten absolut unerwünscht ist. Es darf auf keinen Falle zu einer Jagd kommen, das würde die Gewöhnung sehr erschweren. Fängt der Hund an zu bellen oder zerren, wird er durch ein Spielzeug oder ein Leckerli abgelenkt. Beruhigt er sich, wird ausgiebig gelobt. Beruhigt sich der Hund nicht, müssen Sie die Begegnung abbrechen.

Seien Sie sich bewusst, dass die Gewöhnung anstrengend und aufwändig sein kann. Rückschläge sind normal und immer bestimmen die Tiere die Länge der Eingewöhnungsphase. Dramatisieren sie keine Scheinattacken, kommunizieren Sie aber klar und deutlich, dass ein solches Verhalten nicht geduldet wird. 
Während und nach den Begegnungen loben Sie beide Tiere ausgiebig und spielen mit Ihnen. Anschließend gehen Sie mit dem Hund Gassi. Lockern Sie die Begegnungen auf und machen Sie sie zu einem positiven Erlebnis mit Leckerlis und Streicheleinheiten.

Beenden Sie das erste Treffen nach ca. 10 Minuten, das reicht fürs erste vollkommen. Sollte sich eines der Tiere sehr nervös, aggressiv, aufgedreht oder ängstlich zeigen, sollten Sie sofort abbrechen. Achten Sie darauf die Tiere nicht zu überfordern.

Wie gewöhne ich Hund und Katze aneinander?

Ein Weimaraner mit 4 kleinen Katzenbabys!

Weiter üben

Diese Treffen können Sie erst jeden zweiten Tag, dann öfter bis sich die Tiere aneinander gewöhnt und respektiert haben, wiederholen. Bei diesen Begegnungen sollten Sie aufmerksam sein, Ihre normalen Alltagstauglichkeiten weiterführen. Die Tiere sollen merken, dass dieser Kontakt etwas ganz Normales ist. Sie sollten Ihren gewohnten Tagesablauf beibehalten, das gibt Hund und Katze zusätzlich Sicherheit.

Getrennte Futternäpfe

Um Futterneid und den damit verbundenen Stress zwischen Hund und Katze zu vermeiden, ist es sinnvoll die Futterstellen räumlich zu trennen. Katzen fühlen sich an erhöhten Standorten sicher. Deshalb kann man die Futterstelle, möglichst in einem anderen Raum, auf ein Regal oder ein Fensterbrett verlegen. Wenn die Katze das alteingesessene Tier ist, muss man das Tier erst an den neuen Futterplatz gewöhnen, denn Katzen hassen Veränderung! Indem man öfters Leckerlies an dem neuen Futterplatz legt, gewöhnt man die Katze langsam an die neue Stelle. Nach ein paar Tagen kann man ausprobieren, ob der neue Futterplatz akzeptiert wird.

Die

Katzentoilette

Katzen benötigen ihre Privatsphäre und wollen ungestört ihr Geschäft verrichten. Leider hat der Hund meist großes Interesse am Katzenklo, buddelt leidenschaftlich darin und frisst gerne Katzenkot. Am besten die Toilette für den Hund unzugänglich aufstellen, damit die Katze ungestört ihr Geschäft verrichten kann und nicht mit Unsauberkeit reagiert.

Wenn Sie alle diese Tipps beherzigen, sollte einem friedlichen Zusammenleben über kurz oder lang nichts im Wege stehen.

Berichten Sie uns Ihre Erfahrungen. Wir freuen uns immer über ein Feedback.

Hund und Katze aneinander gewöhnen.

Mops und Kätzchen lieben sich innig.

Urlaub mit Hund – Die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Endlich Urlaub! Die schönste Zeit des Jahres verbringt man am liebsten mit der ganzen Familie und da gehört der Hund unbedingt dazu. Endlich ist genügend Zeit für ausgiebige Spaziergänge, fröhliche Spiele und unbeschwertes Herumtollen. Damit es ein erholsamer Urlaub wird, sollte man einiges beachten.

Wichtig ist vor allem eine hundefreundliche Unterkunft, der richtige Transport und ein geeignetes Reiseziel. Im Reiseland sind unter anderem die Einreisebestimmungen und vieles mehr zu beachten. Hier haben wir mal die wichtigsten Maßnahmen zusammengetragen.

Hund Emil genießt seinen Urlaub im Grünen.

Hund Emil im Urlaubsfeeling.

 

Vor der Reise

Eine gute Organisation ist die halbe Miete. Das meiste kann vor der Reise organisiert werden, damit sie ihren Urlaub richtig genießen können.

Das Reiseziel

Grundsätzlich ist vor der Planung des Urlaubs zu überlegen, ob Ihr Hund das Klima des gewünschten Reiseziels gut verträgt. Hunde regulieren über das Hecheln ihre Körper-temperatur und ihnen macht große Hitze viel mehr zu schaffen als uns Menschen. Vor allem Vierbeiner mit dunklem oder langem Fell leiden besonders unter hohen Temperaturen und so wird der Urlaub schnell zur Strapaze.
Dann stellt sich noch die Frage zur Entfernung des Reiseziels. Sie sollten die Grenze der Zumutbarkeit für Ihren Hund im Kopf behalten und je nach Reisetauglichkeit das Reiseziel näher oder entfernter wählen.

Die Anreise

Das Flugzeug ist für den Hund die größte Strapaze und sollte nur wenn unbedingt nötig gewählt werden. Tiere über 5 kg Gewicht müssen in speziellen Boxen im Frachtraum befördert werden. Dieser weist einen viel geringeren Druck als die Kabine auf und ist zudem umklimatisiert, was älteren Tieren gefährlich werden kann. Kleinere Hunde mit einem Gewicht unter 5 kg können in einer Transportbox (in Größe des Handgepäcks) mit in den Passagierraum genommen werden, dürfen unterwegs die Box nicht verlassen.
Es empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der Fluggesellschaft, da jede Airline eigene Bestimmungen und Preise hat.

Für die Anreise mit einem Schiff oder einer Fähre empfiehlt sich ebenfalls die Kontaktaufnahme mit der Reederei vorab, um die jeweiligen Bestimmungen für den Transport ihres Lieblings zu erfragen. In der Regel gilt Leinenpflicht, auf manchen Schiffen Maulkorbzwang, einige Fährunternehmen verbieten Hunde grundsätzlich. Auch sollten sie daran denken, dass ihr Hund seekrank werden kann. Unternehmen Sie vor Antritt der Reise einen Tagesausflug mit einem Boot um die Seetüchtigkeit Ihres Vierbeiners zu testen.

Die Reise mit der Deutschen Bahn ist gut geregelt. Hunde in der Größe bis zu einer Hauskatze werden im Transportbehälter kostenfrei befördert. Größere Hunde müssen angeleint und einen Maulkorb tragen, dann zahlen sie den halben Preis. Achten Sie auf genügend Zeit bei den Umsteigemöglichkeiten, damit sie mit ihrem Hund den nächsten Grünstreifen aufsuchen können.

Die Anreise mit dem Auto bietet die beste Privatsphäre und Unabhängigkeit. Tempo und Pausen können gut auf den Hund abgestimmt werden. Begegnungen mit ängstlichen oder weniger tierlieben Menschen finden nicht statt. Sie müssen lediglich darauf achten, dass ihr Hund im Auto ausreichend gesichert ist. Auch sollten sie den Sonnenschutz nicht vergessen.
Die Unterkunft
Mittlerweile werden sehr viele hundefreundliche Unterkünfte angeboten. Allerdings ist der Unterschied zwischen „Hunde gestattet“ und „Hunde willkommen“ oft enorm. Ein genauer Blick auf die Unterkunft Ihrer Wahl lohnt sich sicher.

Es gibt viele Internetseiten die Unterkünfte mit Hund anbieten, hier eine kleine Auswahl: hundeurlaub.de
urlaub-mit-hund.de
ferien-mit-hund.de
4pfoten-urlaub.de
ferien-mit-hund.de

Urlaub mit Hund - pet-interiors

Yanko auf dem Staffelberg

 

Heimtierausweis & Impfungen

Für Reisen innerhalb der EU

Impfung und Kennzeichnung ist für den Hund auf Reisen Pflicht. Um nicht in Quarantäne zu landen, benötigen Hunde bei grenzüberschreitenden Reisen innerhalb der EU ein Ausweis-dokument. Seit 29. Dezember 2014 ist der Heimtierausweis Pflicht. Er dient zur Identifizierung Ihres Hundes, Katze oder Frettchens. Ihr Vierbeiner muss daher gekennzeichnet und die entsprechende Nummer im Pass vermerkt sein. Bis Juli 2011 wurden Tiere tätowiert, nach Juli 2011 ist die Kennzeichnung mit Microchip in Deutschland verpflichtend. In einigen Ländern wird der Microchip zwingend verlangt. Ein niedergelassener Tierarzt, der von den jeweiligen Landesbehörden ermächtigt ist, stellt den EU-Heimtierausweis aus und trägt zusätzlich die Daten des Halters ein.

Tollwutimpfung ist Pflicht 
Der Heimtierausweis gibt ebenso Auskunft über den Impfschutz des Tieres. Zwingend vorgeschrieben ist die Immunisierung gegen Tollwut. Da der Impfschutz erst nach 21 Tagen vollständig aufgebaut ist, müssen nach der Erstimpfung vor Grenzübertritt drei Wochen verstreichen. Welpen dürfen erst mit zwölf Wochen geimpft werden. Deshalb ist die Aus- und Einreise eines jungen Hundes erst im Welpenalter von 15 Wochen möglich.
Wichtig: Jeder Reisende darf nur fünf Heimtiere mit sich führen.

Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie sich rechtzeitig vor der Abreise über die jeweiligen Bestimmungen Ihres Urlaubslandes informieren. Es bestehen innerhalb der Europäischen Union abweichende Anforderungen zur Einreise Ihres Vierbeiners. Großbritannien, Finnland und Malta verlangen eine zusätzliche Bandwurmkur für Hunde. Irland verlangt einen Bluttest zur Tollwutfreiheit. Dänemark verbietet die Einreise bestimmter Hunderassen, zum Beispiel Pitbulls.

Für Reisen außerhalb der EU

Für die Einreise in Nicht-EU-Länder empfiehlt es sich, das Auswärtige Amt zu konsultieren, denn die Bestimmungen sind sehr unterschiedlich.
Informieren Sie sich unbedingt vor Antritt der Reise über die Bestimmungen von Leinen und Maulkorbpflicht, m hohe Bussgelder zu vermeiden. Die Grenzüberschreitung ohne Tierausweis kann gravierende Folgen haben. Der Hund kann auf Kosten des Halters zurückgeschickt werden, muss unter Umständen ein halbes Jahr in Quarantäne verbringen oder wird im schlimmsten Fall eingeschläfert.

Was ist unterwegs zu beachten?

Damit auf dem Urlaubsweg alles gut klappt, haben wir noch ein paar Tipps auf Lager.

Vor Antritt der Reise sollte ihr Hund ausreichend trinken. Das Futter sollten sie bei Welpen, oder bei bekannter Reiseübelkeit circa 8 Stunden vorher reduzieren oder einstellen.
Begibt sich Ihr Vierbeiner in einer Transportbox auf die Reise, legen Sie ihm eine Decke oder ein Kissen hinein, damit er sich wohl fühlt. Gewöhnen Sie Ihren Hund rechtzeitig an die Box, vielleicht wird es sein Lieblingsplätzchen.

Für die Anreise mit dem Auto empfiehlt sich die Auswahl einer Strecke die wenig stauanfällig ist. Sie können ebenso eine Nachtfahrt in Erwägung ziehen. Regelmäßige Pausen zum Gassigehen, Trinken, Spielen und Pfotenvertreten entspannen Ihren Hund. Sie sollten ebenfalls für eine ausreichende Frischluftzufuhr sorgen. Erlauben Sie Ihrem Hund lieber nicht, den Kopf aus dem offenen Fenster zu strecken. Das kann mit einer Bindehautentzündung enden. Hilfreich sind Sonnenschilder für die Seitenscheiben, um eine direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Nur für ganz kurze Ausnahmefälle dürfen Sie Ihren Hund allein im Auto lassen. Dabei den Wagen nicht in der prallen Sonne parken und das Fenster muss wenigstens einen Spalt breit geöffnet sein.

Grundsätzlich sollten Sie auch bei Bahn-, Schiffs- oder Flugreisen zu jeder Zeit auf die Verfassung Ihres Hundes achten. Nervöse Unruhe oder ein Taumeln können Hinweise auf eine Kreislaufschwäche sein und sollten — wenn möglich — Grund für eine Unterbrechung der Reise sein.

Vor Ort

Erkundigen Sie sich gleich bei Ihrer Ankunft nach den Gepflogenheiten und Regeln Ihrer Unterkunft. Besteht Leinenpflicht oder Maulkorbzwang? Je nach Hunderasse können die Bestimmungen unterschiedlich ausfallen. An der Rezeption Ihres Hotels oder bei Übergabe der Ferienwohnung wird man Ihnen bestimmt weiterhelfen.

Auf Campingplätzen suchen Sie die Hundewiese auf und informieren sich darüber, wo Ihr Hund keinen Zutritt hat. Auch ist es ratsam, vor der Platzbelegung die Nachbarn zu fragen, ob sie Hunde mögen. Das kann Ihnen manchen Ärger ersparen.

Für Ihren Vierbeiner ist am Urlaubsort alles neu und entsprechend aufregend, dieser Stressfaktor ist nicht zu unterschätzen. Deshalb können die Reaktionen Ihres Hundes heftiger als gewohnt ausfallen. Das gilt auch für das Zusammentreffen mit anderen Hunden und für das Herumtollen im neuen Zuhause. Durchfall kann ein häufiges Anzeichen für Stress sein, deshalb sollte ein Mittel dagegen in Ihrer Reiseapotheke nicht fehlen.

Gefahren 


Parasiten sind die größten Gefahren für Ihren Vierbeiner im Urlaub. Gegen manche kann geimpft werden, gegen viele leider nicht. Einheimische Hunde sind in der Regel immun, der Neuankömmling meist nicht. Das Risiko das von vielen streunenden Hunden ausgeht, sollte nicht unterschätzt werden.
Hier eine Übersicht der am häufigsten verbreiteten Parasiten in Europa:
Babesiose wird durch Zecken übertragen, Impfung ist möglich, Zeckenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländer, Tropen, Ungarn, Süd- und Westschweiz
Leishmaniose wird durch kleine Fliegen übertragen, Insektenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländern
Filariose wird durch blutsaugende Insekten übertragen, Insektenspray hilft, kommt vor in Mittelmeerländer, vor allem Spanien
Hepatozoonosis wird durch Zecken übertragen, Zeckenspray hilft, kommt vor in Italien und Frankreich, Afrika, Südostasien, Indien, Mittlerer Osten,

Behalten Sie Ihren Hund im Auge, damit ihm giftiges Kleingetier wie Spinnen, Schlangen oder Skorpione nicht gefährlich werden können.

Versicherungen

Denken Sie über eine Hundehaftpflicht-Versicherung nach, für den Fall, dass etwas zu Bruch gehen sollte. Da diese in der Regel auch Schäden an gemieteten Objekten abdeckt, ist diese Versicherung für den Urlaub und für zu Hause eine gute Idee.

Sie können auch eine Reiserücktritt-Versicherung abschließen, falls Ihr Hund krank wird. Die Würzburger Versicherungs-AG oder die Allianz Versicherung bieten diese an.

Checkliste

Damit im Hundegepäck alles vorrätig ist, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Sachen kurz notiert:

• Dokumente: Heimtierausweis mit Impfstatus, evtl. die Versicherungsunterlagen
• Telefonnummer Ihres Tierarztes, evtl. die Adresse eines Tierarztes vor Ort
• Hundereiseapotheke: Zecken- und Insektenspray, Sonnenschutz, Mittel gegen Durchfall
• Transportbehälter oder Hundekorb ausgestattet mit Lieblingsdecke oder Kissen
• Leine mit Halsband und Namensschild mit den nationalen und internationalen Kontaktdaten
• evtl. Maulkorb
• Kamm, Bürste, Pflegemittel
• Handtücher und Einwegtücher
• Plastikbeutel/Doggybags
• Futter- und Wassernäpfe
• sein gewohntes Futter in ausreichender Menge
• Wasser für Unterwegs
• Hundespielzeug, Knochen, Leckerlis

Hundekissen für einen dreibeinigen Hund

Das richtige Hundekissen für einen Hund mit Handikap

Die Gelenke eines beinamputierten Tieres sind durch das fehlende Bein einer viel höheren Belastung ausgesetzt und eine schnellere Abnutzung der Gelenke kann zur Folge sein. Gerade deshalb muss für einen Hund mit Handicap das richtige und optimale Liegen das allerwichtigste Kriterium für die Auswahl eines optimalen Hundekissens sein.

In den handelsübliche Tierbetten werden normalerweise Schaumstoffe mit zu geringem Raumgewicht, Resten aus dünnem Polyesterflies oder Styroporkugeln verarbeitet. In der Regel sind diese Hundekissen viel zu dünn und zu wenig formbeständig. Das hat zur Folge, das der Hund innerhalb kurzer Zeit auf dem harten, kalten Boden liegt. Gerade für ein gehandikaptes Tier benötigen Sie ein Hundekissen das mit der notwendigen Punktelastizität eine exakte Unterstützung der Gelenke bietet.

Die Kisseninletts von pet-interios sind mit Oeko-Tex Standard 100 zertifizierten Qualitäts-Latex-Flocken gefüllt die ein sehr hohes Raumgewicht besitzen. Je höher das Raumgewicht, desto tragfähiger, elastischer und haltbarer ist die Füllung. Das sehr hohe Raumgewicht unserer orthopädischen Hundekissen garantieren zudem eine lange Stabilität, sie bleiben dauerelastisch, formstabil und sind dadurch langlebig und nachhaltig.

Die hervorragende Punktelastizität die unsere Latex-Füllung aufweist, bildet die individuelle Körperform Ihres Hundes optimal ab und bieten die perfekte Entlastung und Entspannung für die Wirbelsäule und Gelenke. Darüber hinaus bietet das Latex ein sehr gutes Federungs- und Rückstellverhalten bei Liegepositionsveränderung und der natürliche Auftrieb der Latexfüllung unterstützt hervorragend das Aufstehen eines dreibeinigen Hundes. Die absolut geräuschfreie Füllung ermöglicht somit Ihrem Haustier einen ruhigen erholsamen Schlaf und sorgt für die optimale Entspannung und die notwendige Regeneration, die besonders ein Hund mit Handicap benötigt.

Hundekissen für dreibeinigen Hund Lottie

Die Besitzerin von Lottie hat uns folgende begeisterte mail geschrieben:

Ortho Hundekissen - pet-interiors

Orthopädisches Hundekissen für einen dreibeinigen Hund, den Parson Russel Terrier Lottie

 

Vor etwa einem Jahr habe ich ein orthopädisches LOUNGE Hundekissen für unseren dreibeinigen Hund Lottie, einem Parson Russel Terrier gekauft. Lottie liebt das Hundebett und schläft sehr gut darauf. Die Unterstützung die das Kissen bietet ist exzellent. Jetzt wollen wir, dass Lottie genauso komfortabel in der Küche schläft und haben uns entschlossen, noch ein DIVAN Hundekissen zu kaufen. Es ist ein bisschen niedriger, denn Lottie hat manchmal Probleme auf das höhere LOUNGE Kissen zu springen.

Das DIVAN Uno Hundebett mit einem Kopfkissen in graphit (80 x 65 cm) ist heute mittag angekommen. Lottie, unser Parson Russel Terrier der vor einigen Jahren, bevor wir ihn adoptiert haben ein Bein amputiert werden musste, hat manchmal Schwierigkeiten aufzustehen, wenn das Kissen zu weich und federnd ist. Es ist sehr wichtig für Lottie, dass sie eine weiche aber stabile Unterstützung für ihren Körper hat. Und das hat sie nun mit diesem orthopädischen Hundekissen. Innerhalb einer halben Stunde hat sie es sich bequem gemacht und sie liebt es besonders, ihre kleine Schnauze unter dem Kopfkissen zu begraben. Es war jetzt sehr schwer ein schönes Foto zu machen! Damit Lottie nicht in die kleine Lücke zwischen dem Fenster und dem Kissen kullert, haben wir diese mit einer nicht so hübschen Rolle geschlossen.

Vielen Dank für dieses weitere exzellente Hundebett. Unsere Katze Hiob ist schon eifersüchtig, aber sie wird demnächst ein schönes Katzenkissen bekommen.

Hundeleckerlies

Hundekekse selber backen – tolle Rezepte für Hundecookies und Hundeleckerlies

Hundekekse selber backen ist gar kein großer Aufwand. Sie können zwar nicht als vollwertiges Alleinfutter eingesetzt werden, sind aber eine sehr leckere und gesunde Ergänzung. Der Vorteil von handgemachten Hundeleckerlies liegt auf der Hand: man weiß ganz genau was drin ist, sie kosten meist weniger als gekaufte und man kann die Hundecookies ganz nach dem Geschmack und den Verträglichkeiten des Hundes anpassen.

Da die selbstgemachten Hundecookies ohne künstliche Konservierungsstoffe auskommen, sind sie nur begrenzt haltbar. Deshalb immer mal lieber eine kleine Portion Hundekekse backen. Wichtig ist auch, dass die Hundeleckerlies nach dem Backen richtig gut auskühlen und die Feuchtigkeit ganz entweicht. Damit sich kein Schimmel bildet, ist zur Aufbewahrung der Hundekekse ist eine luftdurchlässige Box oder eine Blechdose sehr empfehlenswert. Man kennt das ja aus der Weihnachtsbäckerei.

Hundekekse –  Quark Sticks

Diese zarten Hundekekse Quark Sticks sind sehr einfach selber zu backen und super lecker. Die Zutaten für diese Hundeleckerlies hat man fast immer im Haus und sie sind eine gute, gesunde Belohnung für zwischendurch und perfekt geeignet für das Hundetraining. Hübsch verpackt ergeben die Hundecookies auch ein tolles Geschenk oder ein kleines Mitbringsel für andere Hundebesitzer.

Hundekekse selber backen - Bild

Hundekekse selber backen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zutaten für die Hundekekse Quark Sticks:

100 g zarte Haferflocken
100 g Dinkelvollkornmehl
150 g Magerquark
1 Ei
50 g Butter

Alle Zutaten für die Hundekekse gut vermischen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Aus dem Teig eine circa 2 cm dicke Rolle formen und davon circa 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Aus diesen Abschnitten einfach kleine Rollen formen. Die Quark Sticks auf das mit Backpapier ausgelegte Backrost legen und bei 150° backen. Nach 20 bis 25 Minuten sind die Hundecookies richtig durchgebacken und können aus dem Herd genommen werden. Die Hundeleckerlies unbedingt über Nacht auskühlen und trocknen lassen. In einer luftdurchlässigen Dose sind die Hundekekse richtig aufbewahrt und mindestens 4 Wochen haltbar.

Hundekekse selber backen - Bild

Hundekekse selber backen

Da alle Zutaten, die wir für die Hundekekse verwendet haben aus unserem Kühlschrank kommen und für den menschlichen Gebrauch bestimmt sind, können wir die Hundecookies auch selber essen. Aber so ohne Gewürze sind sie für den menschlichen Anspruch eher geschmacksneutral.