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Eine Katze zieht ein – die besten Eingewöhnungstipps

Runder Katzenkorb aus Schafwolle-Filz

Endlich ist es soweit: eine Katze zieht ein. Freuen Sie sich auf intensive und aufregende Wochen. Ob es sich um ein Katzenbaby oder altes Tier, eine Rassekatze vom Züchter oder aus dem Tierschutz handelt, das neue Familienmitglied wird Ihr Herz und Ihr gemeinsames Zuhause im Sturm erobern.
Eine genaue Anleitung zur Eingewöhnung einer Katze ist schwer zu erstellen. Es gibt tolle Eingewöhnungstipps wie man den Einzug eines Kätzchens vorbereiten kann. Mit unseren Erfahrungswerten wird die Eingewöhnungsphase harmonisch verlaufen.

Wie alt sollte die Katze beim Einzug sein?

Um eine gute Sozialisierung zu durchleben, sollte ein Kitten mindestens 12 Wochen bei seiner Mutter und den Geschwistern leben. Forscher der Universität Helsinki haben herausgefunden, dass Katzen die ersten 13 Wochen mit der Mutter und Geschwistern zusammen leben sollen. Dann entwickeln sie sich zu freundlicheren Wesen mit weniger Verhaltensauffälligkeiten. Es zahlt sich also aus, mit Geduld auf den Einzug der Katze zu warten.
Unterschätzen darf man die Trennung von Mutter und Geschwistern allerdings nicht. Die Trennung ist für das junge Kätzchen und die Mutter nicht leicht. Um dem Katzenbaby etwas Trost im neuen Zuhause zu spenden empfiehlt es sich, ein nach der Mutter und den Geschwistern riechende Decke zu präparieren. Sie können die Decke einige Zeit mit der Mutter und den Geschwistern zusammen bringen, damit sich der Duft überträgt. Die Decke wird dazu beitragen, das kleine Kitten im neuen Zuhause zu beruhigen. Wenn die Möglichkeit besteht, adoptieren Sie zwei Kätzchen aus einem Wurf. Das erleichtert die Trennung und die meisten Katzen lieben es, mit einem Artgenossen zusammen zu leben.
Umgekehrt ist es sinnvoll, der Katze vor dem Umzug Ihren Geruch näher zu bringen. Sie können dem Züchter oder dem Besitzer des Muttertieres eines Ihrer Kleidungsstücke mitbringen. So wird sich das Katzenbaby an Ihren Geruch gewöhnen.

 

Eine Katze zieht ein: Wie gewöhne ich sie an das neue Zuhause?

Ob Katzenbaby oder älteres Tier, eine Katze zieht ein, das ist für jede Altersklasse aufregend. Sie können einiges vorbereiten, damit die vielen neuen Eindrücke die Katze beim Einzug nicht überfordern. Bereiten Sie wenn möglich einen Raum (kein Durchgangszimmer) vor, in dem sich der neue Hausbewohner alleine akklimatisieren kann. Idealerweise sichern Sie den Zimmereingang mit einem Welpenzaun oder Netz. Die Katze kann nach dem Einzug alle beobachten, was vor sich geht ohne den Raum verlassen zu müssen. Im Katzenzimmer sollte alles vorhanden sein, was der Neuankömmling benötigt. Eine Katzentoilette, ein Katzenkorb, eine Kratzmöglichkeit und Futter und Wasser benötigt die Katze beim Einzug.
Sobald Sie mit Ihrer Katze zu Hause angekommen sind, stellen Sie die Transportbox geöffnet im Katzenzimmer ab. Idealerweise bietet der Raum nicht zu viele Versteckmöglichkeiten. Überlassen Sie es dem Kätzchen, wann es die Box verlassen will. Sollte sich das neue Familienmitglied nach mehreren Stunden immer noch nicht herausgewagt haben, sollten Sie nachhelfen. Locken Sie das Tier mit einem Leckerchen oder Spielzeug heraus. Auch wenn es noch so schwer fällt, lassen Sie dem Kätzchen Zeit. An die neuen Geräusche, Gerüche und Eindrücke muss sich das Katzenbaby erst gewöhnen. Katzen sind neugierig und werden von selbst bald den Raum erkunden und den Kontakt zu den anderen Mitbewohnern suchen. Mit diesen Eingewöhnungstipps wird der Einzug harmonisch gelingen.

 

Wie lange dauert die Eingewöhnungsphase eines Kitten?

Lassen Sie dem neuen Mitbewohner den Takt vorgeben. Zuerst muss er sich an die unbekannten Menschen und die fremde Umgebung gewöhnen. Es ist nicht leicht, die neuen Eindrücke richtig zu deuten und einzuschätzen. Sobald sich das Kätzchen im Katzenzimmer sicher und geborgen fühlt, wird es den Rest des Hauses erkunden wollen. Es gibt auch unter den Katzen sehr unterschiedliche Charaktere. Die einen sind aufgeweckter, die anderen Katzenbabys sind nicht so forsch. Sie können sicher sein, bald werden Sie sich wünschen, lieber einen schüchternen Vertreter im Hause zu haben als den extrovertierten Entdecker, der es dann vielleicht geworden ist.
Heben Sie das Kätzchen nicht gegen seinen Willen auf oder halten es fest. Warten Sie mit Geduld auf den Moment, wenn es von selbst zu Ihnen kommt. Unsere Gisela dürfen wir nach 8 gemeinsame Jahren immer noch nicht hochheben. Sie hasst es und will überhaupt nicht herum getragen werden. Sie kommt sehr oft zum Kuscheln, aber nur wann sie es will. Selbstverständlich immer zum unpassendem Zeitpunkt. Und was macht der Katzenliebhaber dann? Natürlich nimmt er sich die Zeit und kümmert sich.
Umgeben Sie Ihren Neuankömmling mit möglichst vielem, dass er aus seinem alten Zuhause kennt. Die Decke, die nach der Mutter und den Geschwistern riecht, das gleiche bekannte Futter und Katzenstreu. Wollen Sie Veränderungen vornehmen? Tun Sie dies behutsam und erst dann, wenn sich die Katze bereits eingelebt hat.

Eine Katze zieht ein: Wie gewöhne ich zwei Katzen aneinander?

Wird der neue Mitbewohner zu einer Katzengemeinschaft gehören, ist es sinnvoll rechtzeitig das vorhandene Rudel an die Ankunft des Artgenossen vorzubereiten:

  • Bringen Sie eine Duftprobe (Decke, Tuch, Kissen) von der neuen Katze mit, damit sich die bereits im Haushalt lebenden Tiere an den Duft des Neuankömmlings gewöhnen können.
  • Sobald alle Tiere im Haushalt angekommen sind, streicheln Sie beide Tiere abwechselnd. Waschen Sie sich nicht dazwischen die Hände damit sich die Düfte der Katzen vermischen.
  • Der Raum, in dem sich die Erstkatze bevorzugt aufhält, sollte nicht das Ankunftzimmer der neuen Katze sein. Die Tiere sollten sich zuerst durch das Welpengitter oder die Abtrennung beschnuppern können. Durch die Trennung wird ebenfalls verhindert, dass der Neuankömmling unbewusst das Territorium der bereits im Haushalt lebenden Katze betritt.
  • Stellen Sie die Futternäpfe der beiden Katzen, getrennt durch das Absperrgitter, gegenüber. Damit bekommt der „fremde“ Geruch über das Futter eine positive Prägung.
  • Bitte widmen Sie in der Ankunftzeit der Erstkatze besonders viel Aufmerksamkeit, um Eifersüchteleien zu vermeiden.
  • Wenn die Zusammenführung unmittelbar bevor steht, ist es wichtig, dass Sie sich im selben Raum befinden. Sollte die Situation aus dem Ruder laufen, können Sie notfalls eingreifen.

Eine Katze zieht ein: Welches Zubehör wird benötigt?

Katzentoilette
Normalerweise sollte es immer eine Katzentoilette mehr geben, als sich Katzen im Haushalt befinden. Ob es eine Toilette mit Deckel oder sein soll, lassen Sie am Besten die Katze entscheiden. Manche Tiere lieben eine Höhle, das hat auch den Vorteil, dass der Geruch in der Toilette bleibt. Andere Katzen benötigen aber den freien Raum über sich.
Auf jeden Fall sollte die Unterschale der Toilette relativ hoch sein. Das Streu kann großzügig eingefüllt werden und es bleibt trotzdem genug Platz nach oben. Denn wenn die Katze ihre Hinterlassenschaft mit Leidenschaft verscharrt, fliegt nicht so viel Streu über den Toilettenrand.
Auch beim Streu gibt es verschiedene Vorlieben. Probieren Sie aus, was Ihr Stubentiger am liebsten hat. Gisela bevorzugt feines Klumpstreu. Wir achten beim Kauf darauf, dass es keinen Duftzusatz enthält. Wir können uns nicht vorstellen, dass dieser massive Duft für Katzennasen angenehm ist. Ein Teppich unter der Toilette, der die Krümel der Pfoten aufnimmt, hat sich ebenfalls bewährt. So werden die Kügelchen vom Katzenstreu nicht durch die ganze Wohnung getragen.

Kratzbaum
Es muss nicht unbedingt ein kompletter Kratzbaum sein. Es reicht, wenn Sie dem Kätzchen eine Fläche zum Kratzen anbieten. Ob Sisal, Nadelfilz oder Ähnliches, auch hier sollten sie die Vorlieben Ihrer Katze austesten. Die Katze wird die für sie vorgesehene Kratzfläche benützen, wenn diese angenehm für sie ist. Unsere erste Katze Frau Schmitt hat Nadelfilz bevorzugt und an nichts anderem gekratzt, Gisela schärft Ihre Krallen nur an Sisal.

Schlafplatz für die Katze
Mittlerweile wissen wir, dass Katzen Individualisten sind. Ob jetzt eine Kuschelhöhle, ein Katzenhaus oder ein Katzenkörbchen der erkorene Schlafplatz wird, sucht sich der Stubentiger am liebsten selbst aus. Beobachten Sie das Kätzchen einige Zeit. Sie werden erkennen ob sie lieber zurückgezogen und ruhig oder in luftiger Höhe mit Überblick schläft. Für ein entspanntes Nickerchen kann auch eine kuschelige Höhle oder in einer Kuhle im Kissen in Frage kommen. Unsere Gisela wird ja mit Schlafstätten überschüttet, bzw. muss sich ihr Futter als Prototypen Testerin hart erarbeiten. Egal wo wir uns im Haus aufhalten, schläft sie immer in unserer Nähe. Allein im Büro hat sie drei Kissen und Körbchen die sie alle drei gleichermaßen beschläft. So viel ist für Ihre Katze natürlich nicht nötig, zeigt aber, dass es nicht nur den einen Lieblingsplatz gibt.

Fress- und Trinknäpfe
Für unsere Gisela haben sich zwei Fressnäpfe bewährt. Einen für Naßfutter, dass zu einer bestimmten Tageszeit gefüttert wird. Eine Fummelbox für Trockenfutter, in der Futter den ganzen Tag zur Verfügung steht. Allerdings muss sich Gisela die einzelnen Leckerlies mit Geschick und Geduld aus der Fummelbox hangeln. Das hält sie im Kopf fit, Futter steht nicht automatisch zur Verfügung und muss erarbeitet werden.
Stellen Sie mehrere Wassernäpfe an unterschiedlichsten Stellen auf, aber keinen neben dem Futternapf. Katzen neigen dazu, wenig zu trinken. Wenn die Tiere Durst verspüren, werden sie dann doch lieber Essen anstatt den Durst zu stillen. Sie werden überrascht sein, welche Wasserstellen bevorzugt werden.

Transportbox
Damit Sie Ihr Kätzchen sicher transportieren können, benötigen Sie eine Transportbox. Ob jetzt mit der Öffnung nach oben oder nach Vorne bleibt Ihnen überlassen.

Dem Alter angepasstes Futter
Es gibt für jedes Alter abgestimmtes Futter. Nassfutter koche ich für unsere Gisela selbst und friere es portionsweise ein. Sie liebt es. Trockenfutter kaufen wir sehr unterschiedlich ein, damit sie sich nicht an einen Geschmack gewöhnt. Ist das Katzenbaby noch so klein, dass es mit dem Napf nicht zurecht kommt? Das liegt daran, dass es den Trick mit dem Kopfbeugen noch nicht heraus hat. Sie können beginnen, mit einem Löffelchen zu füttern. Senken Sie das Löffelchen langsam in Richtung Napf ab, bis es mit dem selbstständigen Fressen aus dem Napf klappt. Ein kleines Kitten benötigt zunächst vier bis fünf kleinere Mahlzeiten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Katzen keine Fütterungszeit benötigen. Trockenfutter, dass sie sich erarbeiten muss, steht immer zu Verfügung. Nassfutter bekommt Gisela ein bis zwei mal am Tag. So kommt es nicht zu Heißhunger Attacken und Sie persönlich müssen nicht zu einer bestimmten Zeit am Napf stehen.

Bürste
Nicht nur Langhaarkatzen benötigen eine regelmäßige Fellpflege, auch Kurzhaarkatzen lieben es gebürstet zu werden. Zum einen entfernt sich im Frühling das Winterfell leichter und die Katze verliert deutlich weniger Haare. Zudem ist es ein wunderbares Ritual zwischen uns geworden, Gisela liebt die Streicheleinheiten mit der Bürste. Hier finden Sie einen Beitrag zur Fellpflege.

Spielzeug
Wichtig ist, Spielzeug zu kaufen oder zu basteln an dem sich keine Teile lösen können, die vom Kätzchen verschluckt werden können. Sehr beliebt sind unsere Filzkatzen. Diese flitzen geräuschlos über glatte Böden und können wunderbar malträtiert werden.

 

Hier finden Sie nützliche Tipps, wie Sie Ihre neue Katze sinnvoll beschäftigen.

 

Wie beschäftige ich meine Hauskatze?

Wie beschäftige ich meine Wohnungskatze sinnvoll?

In der freien Natur beschäftigen sich Katzen selber. Sie beobachten Vögel, sind auf der Jagd nach Mäusen und anderen Beutetieren. Es wird ihnen nie langweilig und sie können sich auch richtig ausleben.

Anders die Wohnungskatze. Damit Ihr Stubentiger keine Langeweile bekommt, geben wir Ihnen hier Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Katze ausreichend beschäftigen.

Aussichtsplattform für Hauskatze

Katzen beschäftigen sich in der freien Natur selber, doch in der Wohnung fällt es ihnen deutlich schwieriger. Damit Ihre Katze keine Langeweile bekommt, geben wir Ihnen in unserem Artikel die besten Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Katze beschäftigen können.

Schöne Ideen für eine gemeinsame Zeit.

Reine Wohnungskatzen haben leider nicht die Möglichkeit, sich in der freien Natur auszutoben. Ein verantwortungsvoller Katzenbesitzer beschäftigt sich deshalb mindestens ein mal am Tag intensiv mit seinem Stubentiger. Ist Ihre Katze unterfordert, kann sich ein aggressives Verhalten entwickeln. Ausserdem ist Langeweile nicht zuträglich für die Katzengesundheit.

Die einfachste Möglichkeit sich intensiv mit dem 4beinigen Mitbewohner zu beschäftigen ist ausgewähltes Katzenspielzeug. Wir bieten Katzenspielzeug aus Filz an. Unsere Filzkatzen und -mäuse flitzen geräuschlos über alle glatten Böden und sind gerade für sensible Katzen gut geeignet. Ob es sich dabei um Spielzeug aus dem Fachhandel, selbstgebautes Intelligenzspielzeug oder Clickertraining für die Katze handelt, spielt dabei keine Rolle. Kleine bunte Bälle, spezielle Angeln an der raschelnde Bänder oder glitzernde Federn befestigt sind, laden herrlich zum herumtollen ein. Unsere Katze Gisela zum Beispiel liebt es, kleinen Papierkügelchen hinterher zu jagen, die sie dann ganz brav apportiert. Vielleicht ist sie doch ein Hund, gefangen im Körper einer Hauskatze 🙂

Stubentiger beschäftigen, wenn er alleine zu Hause ist.

Spielgefährte

Alleine ist die Langeweile immer größer als zu zweit. Überlegen Sie schon bei der Anschaffung einer Katze, ob es nicht lieber gleich zwei sein sollen. Sind es Geschwistertiere und aus dem gleichen Wurf, vertragen sich die beiden von Anfang an gut. Steht beiden Tieren genügend Spielzeug zur Verfügung, können sich die Katzen perfekt alleine beschäftigen.

Beobachtungspunkt

Katzen sind ja von Natur aus sehr neugierig. Sie wollen entdecken und sehen. Viele Stubentiger können sich dauerhaft beschäftigen, wenn sie von einem Beobachtungspunkt die Umgebung außerhalb der Wohnung, beobachten können. Ob sie dabei Autos, andere Tiere oder Menschen ins Visier nimmt, spielt dabei keine Rolle. Die Bewegung ist entscheidend. Richten Sie Ihrer Katze einen bequemen Beobachtungsposten ein, (zum Beispiel unser Rondo Stand), in dem sie geschützt liegt und dabei ungestört beobachten kann.

Versteckspiel

Kleine mit Katzenminze oder Baldrian gefüllte Katzenkissen locken die Katze unwiderstehlich an. Verstecken Sie einige dieser kleinen Kissen überall in der Wohnung und Ihr Stubentiger ist erst mal eine ganze Zeit lang mit der Suche beschäftigt.

Wühlkiste

Für nicht so handwerklich begabte Menschen ist eine Wühlkiste für Katzen schnell gemacht. Sie benötigen dazu dazu eine Kiste aus fester Pappe oder Kunststoff und füllen diese mit Kastanien, Tischtennisbällen, Zeitungspapier, Blätter, Tannenzapfen, Rindenstücke oder, oder, oder. Wichtig ist, dass die Gegenstände zu groß zum Verschlucken sind. Verstecken sie dann in der Kiste einige Lieblingsleckerlies ihrer Katze und die Suche kann beginnen.

Tipps

Wenn ihre Katze über längere Zeit alleine zu Hause ist, muss neben der Beschäftigung auch die Verpflegung passen. Stellen Sie ihrer Katze immer genügend Wasser und Futter zur Verfügung.
Eine regelmäßig gereinigte Katzentoilette ist selbstverständlich. Zur besseren Reinlichkeit wird immer eine Katzentoilette mehr, als Katzen im Haushalt leben empfohlen. Also bei einer Katze mindestens zwei Toiletten.

Zudem muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich keine für Katzen giftige Zimmerpflanzen im Haus befinden. Einen ausführlichen Beitrag zu „Für Katzen giftige Pflanzen“ finden Sie hier.

Fellpflege bei Katzen

Regelmäßiges Bürsten und Striegeln gehört bei Langhaar- wie Kurzhaar- Katzen zum Wohlfühl-Programm dazu. Das nebenbei ausgiebig geschmust wird, ist ja selbstverständlich. Bei der Bürstenpflege kann und sollte man Veränderungen der Haut kontrollieren. Eine langhaarige Katze haart nicht unbedingt mehr als eine kurzhaarige Katze, man sieht die langen Haare nur besser und die Fellpflege ist etwas aufwendiger.

Schwarz-weiße Katze betreibt gründliche Fellpflege

Fellpflege ist bei Langhaar- und Kurzhaarkatzen ein Wohlfühlprogramm.

Regelmäßige Fellpflege vermindert Würgen und Erbrechen.

Nichts treibt einen so schnell vom Sofa hoch, wie das Geräusch sich einer übergebenden Katze. Zielsicher würgt sie auf den neuesten Teppich, den teuersten Pulli oder das gerade eben frisch überzogene Bett. Normal ist das nur für uns schlimm, die Katze leidet nicht darunter. Werden aber zu viele Haarbüschel verschluckt, kann dies zu einem Darmverschluss führen. In diesem Fall muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Die regelmäßige Fellpflege sorgt dafür, dass nicht so viele Haare verschluckt werden. Es ist sinnvoll, immer den gleichen Zeitpunkt und einen ruhigen Ort für das Pflegeprogramm zu wählen. Vor allem ist aber wichtig, dass die Katze und auch Sie rundum entspannt sind.

 

Fellpflege bei Kurzhaar-Katzen

Kurzhaar-Katzen kommen in der Regel bis ins hohe Alter gut mit der Fellpflege zurecht. Hat die Katze eine dichte Unterwolle, reicht die Fellpflege durch den Stubentiger meist nicht aus. Bürsten wir unseren Stubentiger, regen wir die Durchblutung und die Verdauung mit an. Zum Fellwechsel im Frühjahr und Herbst freut sich die Kurzhaar-Katze über Unterstützung. Wenn sich beim Streicheln die feinen Härchen lösen ist es an der Zeit den Stubentiger zu bürsten. So werden lose Haare entfernt und der Fellwechsel erleichtert.

 

Das richtige Werkzeug für die Fellpflege von Kurzhaarkatzen

Für Katzen mit viel Unterwolle wie die Britisch Kurzhaar oder die klassische Hauskatze empfiehlt sich ein Kamm mit mittellangen oder unterschiedlich langen, abgerundeten Zinken mit mittlerem Abstand. Eine Naturhaarbürste wird zur Massage geliebt und eine weiche Drahtbürste mit gebogenen Zinken für den halbjährlich stattfindenden Fellwechsel.

Bei Katzen mit kurzen und eng anliegendem Fell empfiehlt sich ein Kamm mit kurzen Zinken und runden Spitzen. Zusätzlich ist eine Gumminoppen -Bürste oder -Handschuh für die Fellmassage toll.

Rexkatzen mit einem weichen lockigen Fell freuen sich über einen engzahnigen Kamm mit kurzen Zinken und dicken runden Spitzen. Eine weiche Bürste für die anschließende Massage ist ideal.

 

Fellpflege bei Langhaar-Katzen

Die Langhaar-Stubentiger wie z.B. die Ragdoll, Perser, Maine Coon oder die Balinese haaren nicht automatisch mehr als Katzen mit kurzem Haar. Wer selber lange Haare hat weiß, dass die Pflege mehr Aufwand bedeutet. Deshalb benötigen langhaarige Miezen ihr ganzes Leben Unterstützung bei der Fellpflege. Verfilzt das Katzenfell zu stark, kann das zu Schmerzen bis hin zur Bewegungslosigkeit des Tieres führen. Es ist also sinnvoll, die Katze von Anfang an täglich zu bürsten.

Je nachdem was Ihre Katze lieber hat, stelle Sie sie vor sich, oder nehmen sie auf den Arm und kämme sie mit der freien Hand. Der Schwanz wird nur gebürstet, niemals gekämmt. Sonst besteht die Gefahr, die schönen Schwanzhaare auszureißen. Belohne deinen Stubentiger nach dem Kämmen mit einem Leckerli. Sie wird sich erinnern, dass sich das Stillhalten lohnt. Ein tolles gepflegtes Fell und eine enge Bindung zu Ihrer Katze sind die Belohnung für die täglichen Mühen.

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Das richtige Werkzeug und Pflegeprodukt für die Fellpflege von Langhaarkatzen

Für langhaarige Katzen ist eine Zupfbürste geeignet um das alte abgestorbene Unterfell und die losen Haare zu entfernen. Wie bei uns Menschen, sind Bürsten aus Naturborsten besonders geeignet, Haaren einen natürlichen Glanz zu verleihen.
Auch empfehlenswert sind Metallkämme mit weiten, abgerundeten Zinken. Kunststoffbürsten mit Noppen zur Massage werden von Langhaarkatzen für die Pflege gut angenommen. Im guten Zoofachhandel bekommt man auch eine tolle Beratung, welches Pflegewerkzeug (Entfilzungskamm, Furminator, Handschuh) für die jeweilige Felllänge passt.

Die besonders empfindlichen Stellen wie hinter den Ohren, unter den Achseln und rund um den Po, können mit einem Puder oder Pflegeschaum vorbehandelt werden, damit das Kämmen nicht so ziept. Für besonders hartnäckige Stellen gibt es Entfilzungssprays. Zudem können Öle die Pflege des langen Fells unterstützen.
Bei allen Pflegeutensilien sollten hochwertigen und natürlichen Produkten der Vorzug gegeben werden. Katzen sind sehr geruchsempfindlich, deshalb auch hier auf Natur achten.

Haben sich bereits Knoten im Fell gebildet, muss auch mal etwas geschnitten werden. Dabei eine Schere mit runden Ecken verwenden, den Kamm zwischen Haut und Knoten schieben und dann vorsichtig schneiden. Keine Katze hält wirklich ruhig und die Verletzungsgefahr ist groß.

Rund um den Po sollte man immer die Fellhaare stutzen. In diesem Bereich bleiben gerne mal Kotreste hängen. Das ist für Mensch und Tier sehr unangenehm.

 

Fellpflege bei alten Katzen

Sind die Katzensenioren nicht mehr so gelenkig wie in jungen Jahren, ist es schön, wenn die Fellpflege bei alten Katzen von Menschenhand unterstützt wird. Sind sie von klein auf daran gewöhnt regelmäßig gebürstet zu werden, erleichtert das die Fellpflege im hohen Alter.

 

So kämmst du deinen Stubentiger richtig

Kämme deine Katze immer mit dem Strich. Den Kamm oder die Bürste in die Gegenrichtung zu bewegen, kann unangenehme Schmerzen hervorrufen, da so auch gesunde, nicht lose Haare förmlich herausgerissen werden.

 

Fellpflege für Katzen von innen

Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu einem glänzenden gesunden Fell. Die ausgewogene Ernährung und hochwertiges Futter mit einer ausreichenden Menge ungesättigter Fettsäuren sind besonders wichtig. Sie können zum Beispiel auch Lachsöl unter das Futter Ihrer Katze mischen, was für einen tollen Glanz sorgt. Neben ausreichend Vitaminen, lassen auch Zink und Kupfer (z.B. in Rinderleber) das Fell schön glänzen.

 

Was bei der Fellpflege zu vermeiden ist

Benützen Sie keine Kunststoffkämme. Diese laden sich elektrisch auf und die kleinen Stromstöße schrecken Ihre Katze ab.

Pflegen Sie niemals bei Zeitmangel. Ihre Katzen wird es sofort spüren und wird unruhig reagieren.

Auch Lärm und Hektik irritiert den Stubentiger. Konzentrieren Sie sich ausschließlich auf Ihr Tier und die Pflege wird zum täglichen, geliebten Ritual.

Stress bei Katzen – Erkennen und Vermeiden

Katze faucht stressbedingt

Gestresste Katzen sind keine glücklichen Tiere. Wie lässt sich Stress erkennen und vermeiden?

Stress bei Katzen: Wie lässt sich dieser erkennen und vermeiden?

Katzen sind sensible Seelen und Gewohnheitstiere. Veränderungen in ihrem Umfeld, fremde Menschen und Tiere sind nur drei Auslöser, die Stress bei Katzen auslösen können. Jedes Tier reagiert anders auf Stress, so auch Ihr Stubentiger. Der eine sucht die Stille und zieht sich zurück. Der andere rebelliert und zeigt seinen Stress durch Unsauberkeit. Beobachten Sie Ihre Katze genau. Nur wenn Sie Ihr Tier gut kennen, können Sie die Stresssymptome sofort analysieren und für die notwendige Entspannung sorgen.

 

Wie erkenne ich Stress bei Katzen?

Wie auch wir Menschen, reagiert jede Katze anders auf Stress. Es gibt jedoch Anzeichen die recht häufig auftreten.

  • verstärktes Putzen
  • auffälliges Zurückziehen
  • Appetitlosigkeit
  • ungewohnte Aggressivität
  • ständige Unruhe
  • plötzliche Unsauberkeit
  • ausgeprägtes Miauen

 

Was kann Stress bei Katzen auslösen?

Hunger, Durst und fehlende Aufmerksamkeit sind leider nicht die einzigen Sorgen die eine Katze hat. Wer sich mit Katzen etwas auskennt weiß, dass der Hauptauslöser für Stress bei Katzen die Veränderung ist. Katzen sind Gewohnheitstiere und lieben einen geregelten Tagesablauf. Ein Wechsel der Futtersorte, ein neuer Mitbewohner auf zwei oder gar auf vier Beinen, sogar der Futternapf an einer anderen Stelle stressen unsere Katzen. Der Verlust einer Bezugsperson ist hinterlässt nicht selten Spuren. Besonders belastend können ein Umzug und/oder Renovierungsarbeiten sein. Laute Musik oder Fernsehen mit Kinosound können lärmempfindliche Katzen stressen.

 

Was hilft Stress bei Katzen zu mindern.

  • Haben Sie die Stressursache ausgemacht, gilt es diese zu beseitigen. Ist dies nicht möglich, z.B. weil ein Neugeborenes eingezogen ist, hilft folgendes:
    Gewähren Sie Ihrer Katze immer Zugang zu ihrem gewohnten Futterplatz. Stellen Sie in dieser Zeit kein Futter um.
  • Auch bei der Katzentoilette sollte sich nichts ändern, weder der Stellplatz noch die Katzenstreu. Sorgen Sie dass die Toilette immer sauber ist, damit sich das Tier weiterhin wohl fühlt.
  • Ist ein Umzug geplant, hilft es wenn bereits gewohnte Gegenstände wie der Schlafplatz der Katze oder der Kratzbaum an Ihrem neuen Platz stehen. Ziehen Sie erst mit den alten Sachen um. Erst wenn sich die Katze akklimatisiert hat, sollten Sie über eine Neuanschaffung von einem Katzenbett nachdenken. Es hilft auch, wenn sich Ihre Samtpfote langsam an das neue Zuhause gewöhnen kann.
  • Ist häufiger Besuch von für Ihre Katze fremden Menschen ein Stressauslöser? Dann geben Sie Ihr die Möglichkeit sich zurück zu ziehen. Auch benötigt Ihre Katze Zeit, den „Eindringling“ kennen zu lernen. Das Tier sollte niemals bedrängt werden, sondern immer selbst entscheiden, ob es Kontakt aufnehmen will, oder nicht.

 

So können Sie zur Entspannung Ihrer Katze beitragen.

Unsere Samtpfoten leben und lieben dreidimensionale Räume. Katzen lieben es sich in höheren Gefilden aufzuhalten. Ein Katzenbaum, Regale und Schränke werden gerne in Beschlag genommen. Von dort können Sie ihren Lebensraum aus sicherer Ferne beobachten.

Geben Sie Ihrem Stubentiger genügend Raum, damit sie sich zurück ziehen kann. Ein ruhiger Platz der nicht einsehbar ist, oder eine ruhige Höhle in der sie sich verstecken kann, sind dafür sehr gut geeignet.

Beschäftigen Sie sich mindestens zwei mal täglich mit Ihrem Liebling. Katzen die sich viel bewegen und ausreichend Beschäftigung haben, sind entspannter. Schenken Sie Ihrem Stubentiger viel Aufmerksamkeit, spielen Sie ausgiebig mit Ihr, damit er sich in dieser stressigen Zeit geborgen fühlt.

 

Wann frieren Katzen?

Unsere Stubentiger verlassen ja nie das Haus ohne ihren Pelzmantel. Durch ihr schützendes Fell friert eine gesunde Katze lange nicht so schnell wie wir Menschen.

Freigänger Katzen haben den Vorteil, dass sich der Winterpelz rechtzeitig ausbildet. Bei den kleinsten Veränderungen der Außentemperaturen entwickelt sich die Unterwolle und bevor es richtig kalt wird,
sind sie gut geschützt. Stellen Sie sicher das ihr Freigänger immer einen Zugang zu einem geschützten, warmen Ort hat, damit er sich bei Bedarf aufwärmen kann.

Doch wann frieren Katzen im Winter, wie erkenne ich das und wie kann ich sie vor einer Erkältung schützen?

Katze mit dichtem Winterfell im tiefen Schnee

Durch ihre dicke Unterwolle frieren Katzen nicht so schnell im Winter.

Beobachten Sie die Körperhaltung.

Wenn Katzen frieren erkennt man das an ihrer Körpersprache. Sie plustern ihr Fell auf, damit das sich bildende Luftpolster zwischen den Haaren isoliert. Durch Zusammenkauern verkleinert sie ihre Körperfläche um der Kälte weniger Angriffsfläche zu bieten. Die Augen sind bis auf einen kleinen Schlitz geschlossen.

 

Wann frieren Katzen und wann ist es einer Katze zu kalt?

Das hängt von ihrer allgemeinen Verfassung und ihrem Gesundheitszustand ab. Eine gesunde Katze kann Kälte bis minus 20° aushalten. Entscheidend wie gut die Katze Temperaturen unter Null Grad aushält ist, dass das
Fell des Tieres trocken bleibt. Hat der Stubentiger Nässe abbekommen und kommt noch Zugluft dazu, können schon leichte Minusgrade der Katze gefährlich werden. Mit einer Erkältung ist nicht zu spassen und eine Unterkühlung kann zum Tode führen.

 

Soll meine Freigänger Katze im Winter drinnen bleiben?

Bei kranken und alten Tieren kann man das überlegen. Aber eine gesunde Katze, die ihren Auslauf gewöhnt ist, wird es zu stark irritieren, wenn sie diesen nicht mehr bekommt. Wichtig ist aber, dem Freigänger jederzeit die Möglichkeit zu gewähren, einen warmen Rückzugsort aufzusuchen.

 

Ein warmer Rückzugsort im Freien

Besteht für die Katze nicht die Möglichkeit, sich jederzeit in die warme Wohnung zurück zu ziehen, so ist es sinnvoll ihr außerhalb einen warmen Rückzugsort zur Verfügung zu stellen. Eine mit Stroh und Styropor ausgepolsterte Hundehütte ist ein guter Rückzugsort.

Wir bieten Katzenhäuser aus 100% Schurwoll-Filz an, die von Natur aus gut isolieren. Mit dem kuscheligen, Latexkissen bieten sie auch von unten eine guten Kälteschutz. Mit diesen Rückzugsorten frieren Katzen draußen auch bei Minustemperaturen nicht.

 

Frieren Katzen im Winter auch in der Wohnung?

Ältere Wohnungskatzen können bereits frieren, wenn wir Menschen es noch gar nicht als besonders kalt empfinden. Bieten Sie Ihrer Samtpfote einen geschützten, kuscheligen Rückzugsort in der Wohnung an. Das reduziert die Heizkosten und wird Ihren Stubentiger begeistern.

 

Beschäftigung für Freigänger im Winter

Damit für den Freigänger keine Langeweile in der Wohnung aufkommt, hilft es, sich mit ihm ausgedehnt zu beschäftigen. Ausgiebige Streichel- und Kuscheleinheiten auf dem Sofa und intensive Spieleinheiten helfen, die fehlenden aufregenden Streifzüge durch die Natur zu ersetzen. Hier finden Sie tolles Katzenspielzeug aus Filz.

 

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Katzenhaus - Katzenhöhle aus isolierendem Wollfilz von pet-interiors

Als wärmender Rückzugsort für Freigänger bietet sich das Katzenhaus aus Filz an.